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	<title>FINANCIAL MARKET GERMANY &#187; pAV</title>
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	<description>Fakten und Meinungen zur deutschen Finanzbranche</description>
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		<title>Versicherer sind sich sicher &#8211; die Rentabilität im Bereich der privaten Altersvorsorge muss verbessert werden</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 11:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Karalus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Versicherer sind unzufrieden mit der Rentabilität in der privaten Altersvorsorge (pAV). Den Grund sehen die Fach- und Führungskräfte in der ineffizienten Bearbeitung der Verträge sowie in der Vernachlässigung von Kundenimpulsen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span>Die Versicherer sind unzufrieden mit der Rentabilität in der privaten Altersvorsorge (pAV). Den Grund sehen die Fach- und Führungskräfte in der ineffizienten Bearbeitung der Verträge sowie in der Vernachlässigung von Kundenimpulsen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Sieben von zehn Versicherern sehen die Notwendigkeit, die aktuellen Kosten für die Durchführung des gesamten Antragsprozesses deutlich zu verringern. Mit einer<span> </span>verbesserten Prozessqualität &#8211; beginnend am Point of Sale &#8211; sollen Fehler frühzeitig vermieden und somit nachhaltige Effizienzsteigerungen erzielt werden. Über 80% der befragten Experten bestätigen zudem, dass künftig durch die Verlagerung traditioneller Innendienst-Aktivitäten an den Point of Sale effektiver und wesentlich effizienter gearbeitet werden kann. Die ergibt die Umfrage &#8220;Branchen-Benchmark private Altersvorsorge&#8221; von markus oliver.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> Heute fehlt für die Antragsaufnahme und die folgende Bearbeitung eine durchgängig elektronische Unterstützung. Neuanträge werden lediglich bei jeder dritten Versicherung strukturiert und in elektronischer Form durch den Vertrieb eingereicht. Die Folge: Rückfragen, lange Liege- und Abwicklungszeiten, Medienbrüche sowie hohe Fehlerquoten senken die Margen der Versicherungsunternehmen. Insgesamt erkennen 86% der Versicherer ein umfassendes Potential zur Effizienzsteigerung durch eine Reduzierung der Prozessdurchlaufzeiten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Auch die hausinterne Bearbeitung von Änderungswünschen der Kunden im pAV-Geschäft ist überwiegend optimierbar. Bei acht von zehn Versicherern werden Auskünfte des Kunden nicht geordnet weiterverarbeitet und zur finalen Bearbeitung an eine andere Organisationseinheit weitergeleitet. Zu oft verpuffen somit Impluse und Wünsche der Kunden und die Potentiale von Cross- oder Up-Selling werden nicht erschlossen. Ein weiteres Sorgenkind der Versicherer bleibt die unzureichende Kundenkontaktpflege. Eine einheitliche Kontakthistorie für die beteiligten Bereiche &#8211; vom Kunden über den Vertrieb bis hin zum Innendienst &#8211; fehlt bei etwa 90% der Gesellschaften. Folglich liegen massive Effizienzen auch in der Betreuung der Kunden brach.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nahezu alle befragten Unternehmen gehen davon aus, dass die Erhöhung ihrer Qualität in der end-to-end Bearbeitung der Altersvorsorge künftig von wegweisender Bedeutung sein wird. Dadurch sollen sowohl die Fehlerquoten drastisch reduziert als auch die Schnelligkeit spürbar erhöht werden. „Die hohen Prozessdurchlaufzeiten entstehen vor allem dadurch, dass bei den Vorgängen die Zahl der Beteiligten sehr hoch ist. Dabei setzen die Unternehmen vielfach auf gewohnte, zu komplexe und damit teure Abläufe. Ergo bleiben die Möglichkeiten neuartiger und vereinfachter Prozesse ebenso ungenutzt wie die Chancen, die sich aus einer gezielten Standardisierung und Automatisierung ergeben. Dabei schafft eine verbesserte Effizienz eine Win-win Situation – für die Versicherung und für die Kunden. Künftig bestehen nur die Versicherungen, welche ihre Prozesse kompromisslos vereinfachen, standardisieren und &#8211; bei geeignet hohen Mengengerüsten &#8211; automatisieren“ sagt Versicherungsexperte Markus Spieleder von markus oliver.<br />
</span>
</p>
<p class="MsoNormal"><span>Für die Mehrheit der Versicherer bleibt die private Altersvorsorge auch in Zukunft ein strategisches Geschäftsfeld, wobei internationale Märkte &#8211; auch aufgrund der sinkenden Einwohnerzahl in Deutschland (demographischer Wandel) &#8211; aktuell nur zögerlich begangen werden. Vielmehr konzentrieren sich die meisten Versicherungen auf ihren heimischen Markt. Insbesondere der stetig wachsenden Zielgruppe der Best Ager und Senioren (50plus) ist hierbei auf Basis effizienter Abläufe ein geeignetes Angebot zu unterbreiten. </span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Das Alterseinkünftegesetze und die Konsequenz für den bAV-Vertrieb</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2005 15:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spieleder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den gesetzlichen Änderungen im Altersvermögensgesetz und den daraus resultierenden Änderungen im Betriebsrenten- und Einkommensteuergesetz wurden die Weichen für den Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) neu gestellt.
Was sich so harmlos anhört, könnte für den Vertrieb der meisten Anbieter einen wahren Erdrutsch bedeuten. Denn das große Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge betreibt bislang nur eine Handvoll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den gesetzlichen Änderungen im Altersvermögensgesetz und den daraus resultierenden Änderungen im Betriebsrenten- und Einkommensteuergesetz wurden die Weichen für den Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) neu gestellt.</p>
<p>Was sich so harmlos anhört, könnte für den Vertrieb der meisten Anbieter einen wahren Erdrutsch bedeuten. Denn das große Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge betreibt bislang nur eine Handvoll Versicherer. Für die Verkäufer der restlichen Anbieter, 90 % davon mit einem Marktanteil unter 1 Prozent und Abhängig von den Provisionen für Lebensversicherungspolicen, wird der Trendwechsel am Markt laut der Financial Times Deutschland „katastrophale&#8221; Auswirkungen haben. Die Assekuranz täte also gut daran, dem Trendwechsel des Marktes zu folgen und die bAV zum strategischen Geschäftsfeld zu machen. Doch diesem Ziel stehen teure und träge Vertriebs- und Betriebsapparate entgegen. Hohe Verwaltungskosten drohen, die Erträge zu mindern, besonders bei den Riesterprodukten. Ob und in wie weit die erleichterten Rahmenbedingungen der Riesterpolice Früchte tragen werden, wird sich zeigen.</p>
<p>Starke Treiber für bAV-Geschäft sind auch die Arbeitgeber. Diese müssen mindestens einen der fünf Durchführungswege der bAV für ihre Arbeitnehmer anbieten. Ein ausschlaggebendes Kriterium der großen Gewerbe- und Industrieunternehmen bei der Wahl des Finanzdienstleisters ist die technische Anbindung an das Versicherungsunternehmen. Deren Ziel ist es, die Aufwände seitens des Arbeitsgebers relativ gering zu halten. Zum Beispiel ist die Tatsache, dass ein bAV-Portal vom Versicherungsunternehmen angeboten werden kann, oftmals Voraussetzung an der Teilnahme einer Ausschreibung. Nicht nur Vertrieb, sondern auch Betrieb wird sich neuen Herausforderungen stellen.</p>
<p>Schmerzliche Erfahrungen musste der eine oder andere Versicherer in den beiden vergangenen Jahren machen, wenn sie sich unvorbereitet auf das Geschäftsfeld der bAV gestürzt haben. Policierungsrückstände über mehrere Wochen und Monate, mit angeordneter Mehrarbeit &#8211; auch Samstags &#8211; sind keine Seltenheit. Diese Spitzen treten nicht nur einmalig beim Vertragsabschluß auf, sondern begleiten natürlich auch das Änderungsgeschäft. Offensichtlich wurde die „Mach&#8221; des Kollektivs&#8221; unterschätzt. Auf mehrere hundert oder gar tausend Massengeschäftsvorfälle waren nur die wenigsten Finanzdienstleister vorbereitet.</p>
<p>Finanzdienstleister, die nicht nur einen kleinen Teil des bAV-Kuchens bekommen, sondern damit auch nennenswerte Erträge generieren wollen, müssen sich folglich neuer und effektiver Technologien bedienen &#8211; auch wenn das zunächst Investitionen erfordert. Zielgerichteter Einsatz von Portalen Die Steigerung der eigenen Vertriebs- und Verwaltungskapazität lässt sich am Besten mit einem bAV-Portal für Finanzdienstleister, Arbeitgeber und dessen Arbeitnehmer realisieren. Ein derartiges Portal integriert sämtliche Anbahnungs-, Abschluss-, Änderungsvorgänge &#8211; sowohl für Arbeitgeber, als auch für Arbeitnehmer &#8211; und sichert effektive Geschäftsprozesse über die gesamte Wertschöpfungskette. Das ist auch dringend notwendig, da insbesondere die Administrationsvorgänge äußerst komplex sind, sind doch eine Vielzahl von Parteien beteiligt. Die Arbeitsnehmer, die Finanzdienstleister mit ihren neue gegründeten Unternehmungen, aber auch die Arbeitgeber und Behörden. Damit nicht genug: Zwischen den einzelnen Stellen müssen ständig unterschiedlichste Informationen ausgetauscht werden. Es liegt also nahe, mit dem bAV-Portal eine einheitliche Anlaufstelle für die Bestandsdaten zu schaffen. Das Portal bietet Service und Verwaltungsfunktionen, die die Gesamtabläufe drastisch vereinfachen. Außerdem erhöht es die gewünschte Marktdurchdringung. Mit Hilfe des Portals kann z. B. ein einzelner Berater in einem großen Unternehmen Hunderte von Arbeitnehmern erreichen, anstatt mühsam jeden einzelnen zu kontaktieren. Gleichzeitig profitieren auch die einzelnen Arbeitgeber, da deren Personalabteilung anstatt einer Vielzahl nur einen Finanzdienstleister als Ansprechpartner haben. Vorteile eines Portals Flexibilität: Bei geänderten Marktbedingungen, gesetzlichen Vorschriften oder Kundenanforderungen lassen sich die Geschäftsprozesse einfach und effizient anpassen. Der Nutzen liegt in der flexiblen Anpassung von Gesetzesänderungen, wie z. B. bei Veränderungen der sozialversicherungsrechtlichen Grundlagen und der Lohn- und Kirchensteuerpauschalierung. Gemeint sind hier nicht nur die bereits beschossenen Veränderungen bin ins Jahr 2008, sondern auch die durch einen möglichen Regierungswechsel einschneidenden Änderungen in dem Altersvermögensgesetz. Einen weiteren Vorteil bieten auch die flexible Adaption von eigenen Produkten und Teilprodukten, sowie die der Geschäftspartner.</p>
<p>Kosten: Mit der elektronischen Verknüpfung aller Kernprozesse sinken die Durchlaufzeiten signifikant und mit ihnen die Prozesskosten. Verschiedene Prozesse wie Anmeldung, Beitragsmeldung und Beendigung werden direkt von der Personalabteilung oder vom Arbeitsnehmer im Portal angestoßen und soweit möglich in elektronischer Form weiterverarbeitet. Aus den Transaktions- und Prozessdaten werden laufend aktuelle Informationen über das Einkommen, den Familienstand etc. gewonnen, sie stellen exzellente Akquisemerkmale für Vertriebsaktivitäten bzw. Selektionen dar.</p>
<p>Zusammenarbeit: Unabhängig von Datenformaten und Systemlandschaften ist eine flexible Zusammenarbeit mit Geschäftspartner möglich. Dabei wird die Möglichkeit geschaffen Partner für die Sicherung der Hinterbliebenenversorgung, der Absicherung der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit und Partner für das Asset Management zu integrieren. Natürlich kann bei Bedarf auch die Sachbearbeitung effizient an Partner übergeben werden. Intranet erleichtert die Akquise Die Integration von Kundenportalen und spezielle Beitragssätze sorgen bei den Geschäftsbereichen von Industrie und Gewerbe für eine hohe Kundenbindung. Die gewonnene Flexibilität der Geschäftsprozesse mittels des Portals ist auch deswegen besonders wichtig, da die Arbeitgeber grundsätzlich selbst entscheiden können, welche der fünf Durchführungswege sie anbieten. Grundsätzlich stärkt ein Portal die Kooperation zwischen Arbeitgeber und Finanzdienstleister &#8211; zum beiderseitigen Vorteil. Ein Teil der Prozesse wird auf die Personalabteilung des Arbeitgebers bzw. dem Arbeitnehmer verlagert, welche ihre Verträge selbst verwalten. Im Gegenzug kann der Finanzdienstleister die dadurch eingesparten Kosten in Form von Rabatten an das Kollektiv weitergeben, ohne schmerzliche Einschnitte der Margen verkraften zu müssen. Eigenständige Anbahnungs-, Abschluss-, Änderungs- und Informationsmodule verringern die Abschlusskosten weiter &#8211; Darüber hinaus wird auch die Verteilung von Druckstücken günstiger. Auch Doppelarbeiten, bislang ein lästiger Kostenfaktor, werden weitgehend vermieden. Üblicherweise werden vom Arbeitnehmer gemeldete Informationen beim Arbeitgeber in ein schriftliches Formular eingetragen, per Fax oder Post an den Finanzdienstleister weitergeleitet und dort digital erfasst. Mit dem Portal kann der Arbeitnehmer die Änderungen direkt digital eingeben und weiterleiten &#8211; ohne zusätzlichen Aufwand und Medienbrüche &#8211; 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, völlig unabhängig von irgendwelchen Geschäftszeiten.</p>
<p>Aus Marketingsicht ergeben sich durch die Integration eines Microportals in das Intranet des Arbeitgebers weitere positive Eigenschaften. So werden die im Finanzdienstleistungsvertrieb bekannten Kaufbarrieren des Endkunden durch den vertrauten Zugang zum Intranet des Arbeitgebers mit gewohntem Erscheinungsbild gesenkt.</p>
<p>Auch Arbeitgeber profitieren! Bei all diesen Vorzügen für den Finanzdienstleister stellt sich zwangsläufig die Frage nach den Vorteilen für den Arbeitgeber. Anders ausgedrückt: Eine einheitliche Unternehmenspräsentation via Portal ist zweifelsohne rationell, attraktiv und kostengünstig für den Anbieter. Das erklärt aber noch nicht, warum auch von der Akzeptanz der Arbeitgeberseite ausgegangen werden kann. Die Antwort ist einfach: Weil die Prozesse auch für den Arbeitgeber wesentlich einfacher, schneller und günstiger werden. Beispielsweise stehen Informationen sofort und unbürokratisch zur Verfügung. Die Lagerung und das Ausfüllen von Formblättern entfallen weitgehend. Der Zugriff auf Renten- und Steuerrechner ist praktisch uneingeschränkt. Ein Portal hilft den Betreibern von Vorsorgelösungen, den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und sichert vorteilhafte Beziehungen für alle Parteien. Auch mit den bisher vorhandenen Vertriebskapazitäten lässt sich damit der Markt der bAV erschließen &#8211; und das könnte für die Zukunft des Anbieters schneller entscheidend werden, als viele wahrhaben wollen.</p>
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		<title>Portale für die Betriebsrenten, ein Damoklesschwert für den Vertrieb – flexible bAV Verwaltung nötig</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jan 2003 15:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spieleder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte die derzeitige Diskussion um die derzeitige gesetzliche Rente den privaten Lebensversicherern massive Zuwächse bescheren. Doch die jüngst angekündigte Senkung der Überschussbeteiligungen ausgerechnet bei einem Branchenriesen verunsichert die Verbraucher, ebenso wie die immer unsicherere Steuergesetzgebung. Dazu häufen sich Meldungen, die kaum beruhigen können: Zwar soll die Auffanggesellschaft „Protektor&#8221;die Bonität der Assekuranz garantieren. Dass aber so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte die derzeitige Diskussion um die derzeitige gesetzliche Rente den privaten Lebensversicherern massive Zuwächse bescheren. Doch die jüngst angekündigte Senkung der Überschussbeteiligungen ausgerechnet bei einem Branchenriesen verunsichert die Verbraucher, ebenso wie die immer unsicherere Steuergesetzgebung. Dazu häufen sich Meldungen, die kaum beruhigen können: Zwar soll die Auffanggesellschaft „Protektor&#8221;die Bonität der Assekuranz garantieren. Dass aber so eine Auffanggesellschaft überhaupt gebraucht wird, ist kein optimistisch stimmendes Indiz. Um so mehr Interesse dürfte in Zukunft die betriebliche Altersvorsorge &#8211; als Alternative zur privaten &#8211; finden. Mit den gesetzlichen Änderungen im Altersvermögensgesetz wurden die formellen Weichen für den Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) gestellt. Was sich so harmlos anhört, könnte für den Vertrieb der meisten Anbieter einen wahren Erdrutsch bedeuten. Denn das große Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge betreibt bislang nur eine Handvoll Versicherer. Für die Verkäufer der restlichen Anbieter, 90 Prozent davon mit einem Marktanteil unter 1 Prozent und abhängig von den Provisionen für Lebenspolicen, wird der Trendwechsel am Markt laut der Financial Times Deutschland „katastrophale Auswirkungen&#8221; haben.<br />
Die Assekuranz täte also gut daran, dem Trendwechsel des Markts zu folgen und die bAV zum strategischen Geschäftsfeld zu machen. Doch diesem Ziel stehen teure und träge Vertriebs- und Betriebsapparate entgegen. Hohe Verwaltungskosten drohen, die Erträge zu mindern, besonders bei den Riester-Produkten. Finanzdienstleister, die nicht nur einen kleinen Teil des neuen bAV-Kuchens bekommen, sondern damit auch nennenswerte Gewinne realisieren wollen, müssen sich folglich neuer und effektiver Technologien bedienen &#8211; auch wenn das zunächst Investitionen erfordert.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Zielgerichteter Einsatz von Portalen<br />
</span></h2>
<p>Die Steigerung der eigenen Vertriebs- und Verwaltungskapazität lässt sich am Besten mit einem bAV Portal für Finanzdienstleister, Arbeitgeber und dessen Arbeitnehmer realisieren. Ein derartiges Portal integriert sämtliche Beratungs-, Abschluss- und Administrationsvorgänge und sichert effiziente Geschäftsprozesse über die gesamte Wertschöpfungskette. Das ist auch dringend notwendig, da insbesondere die Administrationsvorgänge äußerst komplex sind, sind doch eine Vielzahl von Parteien beteiligt: Die Arbeitnehmer, die Versorgungseinrichtung, aber auch die Arbeitgeber und Behörden.<br />
Damit nicht genug: Zwischen den einzelnen Stellen müssen ständig unterschiedlichste Informationen ausgetauscht werden. Es liegt also nahe, mit einem bAV-Portal eine einheitliche Anlaufstelle für die Bestandsdaten zu schaffen. Das Portal bietet Service- und Verwaltungsfunktionen, die die Gesamtabläufe drastisch vereinfachen. Außerdem erhöht es die gewünschte Marktdurchdringung. Mit Hilfe des Portals kann z. B. ein einziger Berater in einem großen Unternehmen Hunderte von Arbeitnehmern erreichen, anstatt mühsam jeden einzelnen zu kontaktieren. Gleichzeitig profitieren auch die jeweiligen Arbeitgeber, da deren Personalabteilungen anstatt einer Vielzahl nur einen Finanzdienstleister als Ansprechpartner haben.</p>
<h2><span style="font-weight: normal; ">V</span><span style="font-weight: normal;">orteile eines Portals</span></h2>
<p><span style="text-decoration: underline;">Adaptionsfähigkeit:</span> Bei geänderten Marktbedingungen, gesetzlichen Vorschriften oder Kundenanforderungen lassen sich die Geschäftsprozesse einfach und effizient anpassen. Der Nutzen liegt in der flexiblen Anpassung an die Gesetzesänderungen, wie z. B. bei Veränderungen der sozialversicherungsrechtlichen Grundlagen und der Lohn- und Kirchensteuerpauschalisierung. Gemeint sind hier nicht nur die bereits beschlossenen Änderungen bis ins Jahr 2008, sondern auch die durch einen möglichen Regierungswechsel einschneidenden Änderungen in dem Altersvermögensgesetz.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kostensenkung:</span> Einen weiteren Vorteil bietet auch die flexible Adaption von eigenen Produkten und Teilprodukten, sowie die der Geschäftspartner. Mit der elektronischen Verknüpfung aller Kernprozesse sinken die Durchlaufzeiten signifikant und mit ihnen die Prozesskosten. Verschiedene Prozesse wie Anmeldungen, Beitragsmeldungen und Beendigungen werden direkt von der Personalabteilung oder vom Arbeitnehmer im Portal angestoßen und soweit möglich in elektronischer Form weiterverarbeitet. Aus den Transaktions- bzw. Prozessdaten werden laufend aktuelle Informationen über das Einkommen, den Familienstand etc. gewonnen, sie stellen exzellente Akquisemerkmale für Betriebsaktivitäten und Selektionen dar.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Kollaboration:</span> Unabhängig von den Datenformaten und Systemlandschaften ist eine flexible Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern möglich. Dabei wird die Möglichkeit geschaffen, Partner für die Sicherung der Hinterbliebenenversorgung, der Absicherung der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit und Partner für das Asset Management zu integrieren. Natürlich kann auch für die Sachbearbeitung effizient an Partner übertragen werden.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">I</span><span style="font-weight: normal;">ntranet erleichtert Akquise</span></h2>
<p>Das Intranet erleichtert die Akquise und als spezielles Kundenportal inklusive der Beitragssätze wird bei den Geschäftsbereichen in Industrie und Gewerbe für eine hohe Kundenbindung gesorgt. Die gewonnene Flexibilität der Geschäftsprozesse mittels des Portals ist auch deswegen besonders wichtig, da die Arbeitgeber grundsätzlich selbst entscheiden können, welche der fünf Durchführungswege sie anbieten. Grundsätzlich verstärkt ein bAV-Portal die Kooperation zwischen Arbeitgeber und Finanzdienstleister &#8211; zum beiderseitigen Vorteil. Ein Teil der Prozesse wird auf die Personalabteilung des Arbeitgebers bzw. den Arbeitnehmer verlagert, welche ihre Verträge selbst verwalten. Im Gegenzug kann der Finanzdienstleister die dadurch eingesparten Kosten in Form von Rabatten an die Kunden weitergeben, ohne schmerzliche Einschnitte der Margen verkraften zu müssen. Eigenständige Beratungs-, Abschluss- und Informationsmodule verringern die Abschlusskosten weiter &#8211; darüber hinaus wird auch die Verteilung von Druckstücken günstiger. Auch Doppelarbeiten, bislang ein lästiger Kostenfaktor, werden weitgehend vermieden. Üblicherweise werden vom Arbeitnehmer gemeldete Informationen beim Arbeitgeber in ein schriftliches Formular eingetragen, per Fax oder Post an den Finanzdienstleister weitergeleitet und dort digital erfasst. Mit dem Portal kann der Arbeitnehmer die Änderungen direkt digital eingeben und weiterleiten &#8211; ohne zusätzlichen Aufwand und Medienbrüche &#8211; 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, völlig unabhängig von irgendwelchen Geschäftszeiten. Aus Marketingsicht ergeben sich durch die Integration eines Mikroportals in das Intranet des Arbeitgebers weitere positive Eigenschaften. So werden die im Finanzdienstleistungsvertrieb bekannten Kaufbarrieren des Endkunden durch den vertrauten Zugang zum Intranet des Arbeitgebers mit gewohntem Erscheinungsbild gesenkt.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">A</span><span style="font-weight: normal;">uch Arbeitgeber profitieren</span></h2>
<p>Auch Arbeitgeber profitieren. Bei all diesen Vorzügen für den Finanzdienstleister stellt sich zwangsläufig die Frage nach den Vorteilen für die Arbeitgeber. Anders ausgedrückt: Eine einheitliche Unternehmenspräsentation via Portal ist zweifelsohne rationell, attraktiv und kostengünstig für den Anbieter. Das erklärt aber noch nicht, warum auch von der Akzeptanz der Arbeitgeberseite ausgegangen werden kann. Die Antwort ist einfach: Weil die Prozesse auch für den Arbeitgeber wesentlich einfacher, schneller und günstiger werden. Beispielsweise stehen Informationen sofort und unbürokratisch zur Verfügung. Die Lagerung und das Ausfüllen von Formblättern entfallen weitgehend. Der Zugriff auf den Renten- bzw. Steuerrechner ist praktisch uneingeschränkt. Ein Portal hilft den Betreibern von Vorsorgelösungen den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und sichert vorteilhafte Beziehungen für alle Parteien. Auch mit den bisher vorhandenen Vertriebskapazitäten lässt sich damit der Markt der bAV erschließen &#8211; und das könnte für die Zukunft des Anbieters schneller entscheidend werden als viele wahrhaben wollen.</p>
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		</item>
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		<title>Wenn der Vermittler zum Problemmanager wird</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Apr 2002 15:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Spieleder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Up-Selling]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinfachung]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Financial Planning als Mittel zur Steigerung der Kundenprofitabilität
Zunehmend wird auch im Versicherungsbereich der Einsatz sogenannter CRM-Software gefordert. Denn neben der Gewinnung von Neukunden werden auch andere Prioritäten gesetzt: die Erhöhung der Marge je Kunde, der effiziente Einsatz der Berater und die Bindung der Bestandskunden. Doch aus dem Einsatz einer CRM-Software resultiert nicht automatisch eine wirklich bessere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-weight: normal;">Financial Planning als Mittel zur Steigerung der Kundenprofitabilität</span></h2>
<p>Zunehmend wird auch im Versicherungsbereich der Einsatz sogenannter CRM-Software gefordert. Denn neben der Gewinnung von Neukunden werden auch andere Prioritäten gesetzt: die Erhöhung der Marge je Kunde, der effiziente Einsatz der Berater und die Bindung der Bestandskunden. Doch aus dem Einsatz einer CRM-Software resultiert nicht automatisch eine wirklich bessere Kundenbindung. Neben einem Umdenken der Mitarbeiter in den Unternehmen sollten auch zusätzlich gezielte Maßnahmen zur Kundenbindung erfolgen. Die Schwierigkeit einer ausgeprägten Kundenbindung liegt insbesondere darin, dass der Kunde mittlerweile in vielen Lebensbereichen gewohnt ist, individuell, seinen Bedürfnissen und Lebensumständen entsprechend, betreut zu werden. Die Feststellung individueller Wünsche und Ziele erfordert einen deutlich höheren Beratungsaufwand.</p>
<p>Da hierfür notwendige Maßnahmen auch mit höheren Kosten verbunden sind &#8211; zunächst ein Widerspruch zur insgesamt profitableren Kundenbeziehung &#8211; wird es immer wichtiger, den Kunden möglichst frühzeitig und entsprechend langfristig an ein Unternehmen zu binden. Erst dann werden sich die hohen Akquisitionsinvestitionen bei der Neukundengewinnung amortisieren. Services für alle Altersgruppen und Lebenslagen zeigen heute schon die Popularität dieser Philosophie auf. So findet man bspw. in Autohäusern neben den verschiedensten Modellen auch Bobby Cars für die Jüngsten oder High- Tech-Mountainbikes für die Sportbegeisterten. Möglicherweise wird im nächsten Schritt auch ein Fahrdienst für Senioren angeboten, die nicht mehr selbst fahren wollen. Diese Serviceleistung könnte man sich mit besonderer Markentreue verdienen. Die heutigen Kunden haben definitiv eine hohe Erwartungshaltung, die sie erfüllt wissen wollen &#8211; auch von ihrer Versicherung.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Gut informierte Kunden</span></h2>
<p>Gleichzeitig stellt man heute eine vor allem durch die electronic-economy ausgelöste Verschiebung der Informationsasymmetrie fest (einer Arbeit über das Thema &#8220;Märkte mit asymmetrischen Informationen&#8221; wurde der Wirtschaftsnobelpreis 2001 verliehen). Demzufolge ist das Informationsdefizit des Kunden gegenüber dem Anbieter heute viel geringer als noch vor einigen Jahren. Als Folge beider Faktoren verschiebt sich der ehemalige „Share of market&#8221; zu einem „Share of customer&#8221;. Damit hat sich die Situation für die Berater im Versicherungsvertrieb entscheidend verändert. Immer öfter stehen sie gut informierten Kunden gegenüber. Moderne Medien machen beispielsweise die Information über individuelle Vor- und Nachteile der Produkte einfach. Diese Informationsverfügbarkeit hat allerdings auch eine gravierenden Nachteil: die Produktvielfalt wird praktisch unüberschaubar. Variable Rahmenbedingungen z.B. des Gesetzgebers oder Empfehlungen der Verbraucherverbände erhöhen die Verunsicherung. Mit all diesen Aspekten steigen die Anforderungen an den Berater deutlich und es reicht heute nicht mehr aus, nur die Vorzüge der eigenen Produkte zu präsentieren und mit &#8220;was wäre wenn&#8221; &#8211; Szenarien zu argumentieren. Der anspruchsvolle Kunde erwartet keine Beratung über die Produkte eines bestimmten Unternehmens, sondern die Priorisierung seiner individuellen Ansprüche.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Finanzplanung für alle<br />
</span></h2>
<p>Dazu gehören sowohl der Wunsch nach Ordung in finanziellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, als auch die gezielte Planung der Zukunft und dementsprechend aufeinander abgestimmte und kontrollierte Maßnahmen zur Zielerreichung. Eine derart umfassende Betreuung führt zu einer erhöhten Bindung des Kunden an den Versicherer. Folglich wird er in allen Fragen zu Finanz- und Vermögensangelegenheiten seinen Berater kontaktierten. Entsprechend ist das Aufweichen der bisherigen Strategie, eine Financial Planning-Beratung lediglich „vermögenden&#8221; Kunden anzubieten, nur noch eine Zeitfrage. Auch weniger wohlhabende Kundensegmente werden in der nahen Zukunft eine umfassendere Beratung erwarten als bisher.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Unterstützung durch flexible Programme<br />
</span></h2>
<p>Das bedingt eine hohe Flexibilität des Versicherungsunternehmens und der eingesetzten Softwareunterstützung, um auf veränderliche Lebensphasen und &#8211; ereignisse entsprechend reagieren zu können. Beratungs- und Verkaufsstrategie müssen diesen Umständen sofort angepasst werden. Der Berater muss vom Versicherungsvermittler zum Vorsorgemanager werden, genauso wie zum Informations- und Problemmanager.</p>
<p>Die Komplexität dieser Aufgabe verlangt entsprechende Hilfsmittel, damit die Berater ihre Kunden rundherum in Vorsorge-, Absicherungs- und Vermögensfragen kompetent unterstützen können. Frei nach dem Motto zweier Versicherer: nicht nur gut versichert, sondern gut aufgehoben &#8211; und das ein Leben lang.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Individuelle Beratung ermöglichen<br />
</span></h2>
<p>Zunächst muss auf der Basis der vorhandenen Daten aus Kunden- und Vertragsverwaltungen, einer eventuell vorhandenen CRM-Lösung und den im Gespräch mit dem Kunden ermittelten Zielen und Wünschen eine Analyse durchgeführt werden. Dabei zeichnet sich ggf. das Delta zwischen Wunsch und Realität ab. Darauf aufbauend werden Vorschläge zur Deckung von vorhandenen Lücken bzw. zum Erreichen der Ziele generiert.</p>
<p>Um dabei möglichst individuell auf die Situation des Kunden eingehen zu können, sollten neben einer Komplettanalyse auch unterschiedliche und genau angepaßte Teilanalysen durchgeführt werden können. Letztere beziehen sich dann entweder auf einen bestimmten Anlaß wie z.B. Erbschaft, Heirat oder Nachwuchs oder auf eine bestimmte Lebensphase wie z.B. Berufseinstieg oder Ruhestand. Die Teilanalysen bieten auch die Möglichkeit, den Beratungsprozess zu verkürzen und effizienter zu gestalten.</p>
<h2><span style="font-weight: normal;">Steigerung der Kundenprofitabilität<br />
</span></h2>
<p>Alle Daten und Ergebnisse jeder Analyse sollten gespeichert und jederzeit wieder eingesehen werden können, um darauf aufbauend später Korrekturmaßnahmen und eine Erfolgskontrolle durchzuführen. Vor allem aber muss es jederzeit möglich sein, die Versorgungssituation und Anlagestrategie des Kunden eventuellen Veränderungen anzupassen und somit eine im Sinne des Kunden bestmögliche Beratung durchzuführen. Die Anbieter des Financial Planning werden in diesem Zusammenhang mit der Problematik unterschiedlicher Vertriebskanäle, Bedürfnisstrukturen der Kunden und Komplexitätsstufen bezüglich der Beratung konfrontiert werden. Financial Planning ist sicherlich ein Mittel zur Steigerung der Kundenprofitabilität. Dabei werden hohe Anforderungen an den Berater, das Versicherungsunternehmen und die eingesetzte Softwarelösung gestellt. Der Versicherer, der jetzt agiert, hat gute Chancen sich im Markt der „neuen&#8221; Beratungsqualität durch Kompetenz und Pioniergeist zu positionieren und so neue Ertrags- und Kundensegmente zu erschließen.</p>
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